Vinyl-Schallplatten kostenlos digitalisieren

Als ich letztens in meinen Vinyl-Schallplatten aus dem letzten Jahrtausend kramte, habe ich nicht nur erschreckt festgestellt, wieviel ich mir davon nochmal auf CD angeschafft habe (Bitte, liebe Musikindustrie! Meinetwegen nagt ihr nicht am Hungertuch!), sondern auch, dass einige meiner Vinyl-Schätze noch nie auf CD erschienen sind. Mach ichs mir halt selbst, hab ich gedacht. Ist auch gar nicht schwer, wenn man weiss, wies geht – und Windows aufm Rechner hat.

Schallplatten digitalisieren: So gehts!

Man benötigt:

– eine Verbindung vom Verstärker zum blauen Line-In-Anschluss der Soundkarte, z. B. ein Kabel mit 2 Cinch-Steckern und einem 3,5 mm Klinkenstecker, wie das hier von Amazon:

Hama Soundkartenkabel zum Schallplatten digitalisieren

(Wer seinen Plattenspieler direkt an den PC anschließen will, benötigt dafür einen Vorverstärker. Billige Teile wie dieses von Amazon sollen für den Zweck angeblich genügen. Ich habe das noch nicht ausprobiert.)

– das kostenlose Programm Audiograbber von www.audiograbber.de zum Aufnehmen
– das kostenlose Programm Audacity von www.audacity.de zum Schneiden

Als erstes öffnet man die Windows-Wiedergabesteuerung – das ist das kleine Lautsprechersymbol in der Task-Leiste unten rechts. Unter „Optionen“ | „Eigenschaften“ wechselt man auf „Aufnahme“, markiert „Line-In“ und stellt den Lautstärkeregler auf Maximum.

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Welt-AIDS-Tag und Online-Adventskalender

Aufwachen, erster Dezember! Dank MTV weiss ich, dass heute Welt-AIDS-Tag ist. Hmm, das Standard-Logo ohne rote Schleife ist mir lieber. Ausserdem öffnen viele Online-Adventskalender ihr erstes Türchen. Was richtig Sinnvolles habe ich bislang noch nicht entdeckt. Bei chip.de gibts bis Heiligabend traditionell gratis Vollversionen veralteter Programme zum Runterladen. Es beginnt mit Outpost 3, einer Firewall, die sich nicht aktualisieren lässt. Respekt! Vielleicht kennt ja jemand von euch einen richtig guten Online-Adventskalender? Ansonsten:

Fickt schön vorsichtig, und viel Spaß beim Saugen!

…und die Großen lässt man laufen

Deutsche-Bank-Chef Ackermann zahlt 3,2 Millionen Euro, um jährlich weiterhin zweistellige Millionensummen einstreichen zu können. Im Fall einer Verurteilung im Mannesmann-Prozess hätte er nämlich seinen Job hinschmeissen müssen, und zahlreiche Geldquellen, die mit dranhängen, wären ebenfalls versiegt.

Da im Gegenzug kein Urteil gesprochen wurde, bleibt der Verdacht, Prämien illegalerweise gezahlt bzw. erhalten zu haben, an Ackermann und Konsorten hängen. Auch nicht schön. Aber zum Trost hat man ja ein paar Millionen Euro mehr auf dem Konto – wenn auch eventuell zu unrecht.

Macht Geld vielleicht doch glücklich…?