Politiker laufen Amok: Waffen oder Killerspiele verbieten?

Privaten Waffenbesitz und/oder Killerspiele komplett zu verbieten, ist gleichermaßen unrealistisch und deswegen eine beliebte Forderung von Politikern, die es mangels Intelligenz und/oder Leistung nicht anders in die Schlagzeilen schaffen.

Angeblich nutzt das amerikanische Militär Killerspiele, um seinen Soldaten die natürliche Hemmschwelle vor dem Töten abzutrainieren. Mit Erfolg, wie man munkelt. Das hat mich als Fan der Fantasy-Egoshooter Doom, Quake und Unreal Tournament doch ein Stück weit betroffen gemacht und sich sogar kurzzeitig negativ auf meine Frag-Statistik ausgewirkt.

Let’s face it: Durch Killerspiele ist noch keiner gestorben. Von vereinzelten Lagerarbeitern einmal abgesehen, die durch umstürzende Killerspiele-Paletten erschlagen wurden.

Was Amokläufe aber erst so richtig gefährlich macht, sind Waffen und Munition. Die gehören halt nicht in Kinderhände. Und hier ist auch noch ausreichend Gelegenheit für zahlreiche weitere Verschärfungen der Waffengesetze.

Bis die schärferen Waffengesetze verabschiedet sind, hier eine kurze Checkliste für Eltern:

Woran erkenne ich, ob mein Bub ein potenzieller Amokläufer ist?

  • Er hantiert mit Papas Schusswaffen
  • Er spielt realistische Killerspiele wie Far Cry
  • Er trägt Militärklamotten und/oder schwarze Ledermäntel

Treffen alle drei Punkte zu, wäre es an der Zeit, sich mal gehörig Sorgen zu machen.