Porsche 911: Aus der Traum!

Schon als Kind habe ich davon geträumt, irgendwann einmal einen Porsche 911 zu fahren. Vorzugsweise in weinrot-metallic und mit fettem Heckspoiler.

Nun, der Lack ist ab, der Traum ist aus. Weil Porsche ernsthaft überlegt, seinem Chef Wendelin Wiedeking für ein paar Jahre Betriebszugehörigkeit eine halbe Milliarde Deutschmarks Abfindung in den Arsch zu blasen. So einem verrotteten und komplett weltfremden Schweine-Imperium werde ich mein Geld bestimmt nicht in den Rachen schmeißen.

Selbst dann nicht, wenn ich irgendwann im Lotto gewinne oder demnächst durch einen gefälschten DNA-Test herauskommt, dass ich Michael Jacksons fünftes Kind bin.

21 Gedanken zu „Porsche 911: Aus der Traum!“

  1. wer will denn einen porsche von VW?
    Ah, geh‘ weiter……

    ich find‘ abfindungen ja prinzipiell gut, wenn ich sie kriege 😉
    ansonsten finde ich den wiedeking abbgang so interessant wie die stringfarbe von paris hilton.

    and thats the way it is!
    uwe

  2. Jaja, den Traum haben so einige. Gibt zwar auch andere nette Autos aber Porsche hat doch einen gewissen Flair. Vielleicht auch so eine Generationssache. Ich hatte jedenfalls immer einen grünmetallic Porsche von Matchbox, das prägt 🙂

  3. ich schließe mich der Meinung von Uwe an, denn ich bin gespannt wie die Porschefahrer auf diese Übernahmeschlacht reagieren, wenn Sie demnächst Ihr toller Porsche mit VW verwechelt wird bzw. jeder VW-Besitzer behauptet er fährt einen kleinen Porsche

  4. So schwarz würde ich das jetzt garnicht sehen. Immerhin spendet er die hälfte seiner Abfindung. Wenn er wirklich so ein … wäre hätte er die Kohle sicher für sich behalten.

  5. Nachdem Porsche meinen Artikel gelesen hat, haben sie dem Wendelin prompt 200 Millionen Euro gestrichen. Und die 25 Millionen spendet der natürlich nur, damit er für die anderen 25 Millionen keine Steuern zahlen muss. 😉

  6. Er spendet es ja für „notleidender Journalisten im Alter“. Will er sich da etwa einschleimen? Vielleicht sollte er auch was an junge notleidende Blogger spenden – Bürgerjournalismus haben schon so einige unterschätzt 😉

  7. wer einen guten job macht, soll auch gut bezahlt werden und wer einen sehr guten job macht, soll auch sehr gut bezahlt werden!
    der eigentliche scheiß ist doch: manager die einen scheiß job machen und trotzdem millionen kassieren!

  8. Und jetzt? Gönnst Du ihm die 25 Melonen und stellst Dir einen 911er vor die Türe?
    Schau doch mal bei Deinen Anzeigenkunden vorbei. Google Ads: „Porsche 911. Riesenauswahl zu Niedrigpreisen“ bei Ebay. 😉

  9. Jaja… die Sache mit dem sozialen Engagement… Spenden sind toll – sind ja auch von der Steuer absetzbar.

    Aber, vielleicht kann mich jemand aus dem Steuerfach aufklären?!?!

    Wie werden Abfindungen und Managerbezüge gehandhabt? Gelten Manager als selbständig? Sind sie Angestellt? Werden Steuern und Sozialabgaben (die ja aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze ohnehin „gedeckelt“ sind – eigentlich der grösste Sozialskandal) vom Arbeitgeber abgeführt? Fragen über Fragen.

    Aber würde einer der vielgescholtenen Herren von ihren Bezügen soviele Abgaben abführen müssen, wie meine Kollegen, die lediglich 30 Cent je Kilometer Hinfahrt zur Arbeit bei einer Steuererklärung geltend machen können, dann finde ich, sollten die auch 43434 Fantastillionen bekommen.
    (wenn da dann 48% Steuern, und die dazugehörigen Abgaben kommen – hui, unsere Strassen bestünden wohl aus Carrara-Marmor, Pflegepersonal in Krankenhäusern ist komplett ausgebildet und wird nicht durch Zivis ersetzt, das Einwohnermeldeamt ist dann täglich von 8 – 18 Uhr besetzt, es gäbe Schulklassen mit max. 15 Kindern, Gerichte, die auch wirklich alle Fälle behandeln können und und und)

    Ich weiß, ich bin naiv…

  10. Auch wenn ich nicht unbedingt Fan von dieser ganzen Sache bin, sollte ich das geld für den obercoolsten Porsche habe, dann würde ich mir vielleicht trotzdem einen kaufen. Aktuell gibt es aber auch ganz schicke Audis, sodass es nicht unbedingt ein Porsche werden muss 😉

  11. „Porsche ernsthaft überlegt, seinem Chef Wendelin Wiedeking für ein paar Jahre Betriebszugehörigkeit eine halbe Milliarde Deutschmarks Abfindung in den Arsch zu blasen“

    Nun, Porsche wird’s nicht jucken, wenn du keines ihrer Produkte fährst. Vielleicht beschäftigst du dich mal ein bisschen mit Herrn Wiedekings Werdegang bei Porsche. Ich wage mal zu behaupten, dass es ohne ihn Porsche schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr als eigenständiges Unternehmen geben würde, wenn überhaupt. Wiedeking hat den Wert des Unternehmens, sehr zur Zufriedenheit der Eigentümerfamilie, vervielfacht. Unter seiner Leitung haben die Arbeitnehmer Gewinnbeteiligungen und exzellente Löhne erhalten. Wiedeking war auch derjenige, der es abgelehnt hat, für ein Unternehmen, welches Gewinne produziert, Subventionen für den Werksneubau in Leipzig in Anspruch zu nehmen.
    Vergleich doch einfach mal die Entwicklung Porsches in der Zeit Wiedekings und die Entwicklung Mercedes in der Zeit Schrempp. Ich fürchte, die Bilanz sieht dann für Herrn Schrempp ganz traurig aus.
    Also lass mal die Kirche im Dorf: Wiedeking hat sein Gehalt ja auch nicht als Festgehalt bekommen, sondern in Form von Prämien und Unternehmensbeteiligungen. Die Prämien hat er (zu recht) bekommen, wenn die Eigentümer mit seinem Wirken zufrieden waren, seine Anteile haben sich im Wert vermehrt, wenn er seinen Job gut gemacht hat. Daran gibt es m.E. nichts auszusetzen und auch die Abfindung geht aus meiner Warte in Ordnung. Klar bin ich auch neidisch, dass ich nicht so viel Knatte „hinterhergeworfen“ bekomme. Aber bei Licht betrachtet hat das alles seinen Preis und Wiedeking hat sich sichr in den letzten Jahren sehr den Allerwertesten für „sein“ Unternehmen aufgerissen.
    Ich finde, es wäre weiterhin kien Fehler an den Plänen zum 911-Kauf festzuhalten. Aber weinrot? Ich weiss ja nicht 😉

  12. Hallo
    Da muss ich dem Tortenheber voll und ganz zustimmen, ohne den Herrn Wiedeking gäbe es vermutlich gar kein Porsche mehr. Wer gute Arbeit leistet, soll auch gutes Geld bekommen. Allerdings wie schon weiter oben erwähnt, ist es häufig aber so, dass auch für schlechte Arbeit gutes Geld gezahlt wird.

    beste Grüsse
    jens

  13. Das sind halt die Porsche Gehälter! So läuft es doch auch bei den Banken ab. Ob man nun gute oder schlechte Arbeit geleistet hat es werden trotzdem diese Gehälter gezahlt.

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