rottenneighbor.com mit XeroBank-Browser aufrufen

Die ins Gerede gekommene Denunzianten-Seite rottenneighbor.com ist in weiten Teilen Deutschlands momentan nicht aufrufbar.

Ob Rotten Neighbor von deutscher Seite aus gesperrt wurde, wie auf Ich Blog Dich! und anderswo gemunkelt wird, oder ob die Seitenbetreiber selbst Zugriffe aus Deutschland zu unterbinden versuchen, ist zur Zeit noch unklar.

In den Kommentaren auf netzwertig.com berichten einige Leser, dass sie z. B. über Kabel Deutschland oder die Uni Bonn auf rottenneighbor.com zugreifen können.

Mit dem XeroBank-Browser, der das Anonymisierungs-Tool Tor benutzt, um die eigene IP-Adresse zu verschleiern, funktioniert das Aufrufen von rottenneighbor.com auch von meinem Provider Alice/Hansenet aus – allerdings schnarchlangsam.

In Duisburg habe ich auf die Schnelle nur einen Rotten Neighbor ausfindig machen können. Ohne Namen oder konkrete Adresse, nur eine rote Markierung in den Google Maps mit dem Hinweis: Irrenhaus. Alle zusammen.

Dass es bei Rotten Neighbor auch schon mal etwas rustikaler zugeht, belegt ein aktueller Eintrag auf der Startseite. Da wird gerade eine Petra L., inklusive genauer Adresse und vollständigem Namen, als primäres Geschlechtsorgan weiblicher Säugetiere tituliert – natürlich in der umgangssprachlichen Fassung -, was von drei Kommentatoren explizit bestätigt wird.

Ich halte rottenneighbor.com zwar für ganz üblen Dreck – aber Dreck hat das Internet schließlich groß gemacht. Ich plädiere für freiwillige Selbstkontrolle. Und: Kinder, raus aus dem Internet!

RTL Aktuell über rottenneighbor.com
(leider schlechte Tonqualität)

http://de.youtube.com/watch?v=lWhISUa0h_8