Sein Name ist Stone. Zen Stone. Mein Zweit-MP3-Player von Creative.

Update 04.07.2007: Der Aktionszeitraum scheint abgelaufen zu sein – vom 5-Euro-Gutschein ist bei Amazon keine Rede mehr.

Update 01.06.2007: Wer den Creative Zen Stone bei Amazon.de bestellt, gibt schon bei der Bestellung den entsprechenden Gutscheincode ein, der im Kleingedruckten des Angebots steht – dann reduziert sich der Preis um 5 Euro. Nur solange der Vorrat reicht!

Seit zweieinhalb Jahren bin ich äußerst zufriedener Besitzer seines großen Bruders, des Creative Zen Touch: Ein MP3-Player ohne Ordnerstrukturen, dafür mit ID3-Tag-Management, 20 Gigabyte-Festplatte, Touch-Pad, großem Display und über 20 Stunden Akku-Laufzeit. Ein idealer Begleiter für lange Reisen. Aber für die tägliche Busfahrt zur Arbeit und zurück etwas groß und etwas schwer.

Deshalb habe ich nicht lange gefackelt, als ich den Creative Zen Stone entdeckt habe: Furchtbar klein (gefühlte 5,0 x 3,5 x 0,5 Zentimeter) und herrlich leicht (laut meiner elektronischen Küchenwaage 18 Gramm – ohne Ohrhörer). Dafür nur 1 Gigabyte Platz, kein Display – ja und?

Man verbindet den Creative Zen Stone zunächst Mal per beiliegendem, etwa 12 Zentimeter kurzem USB-Kabel mit dem Rechner, geht auf die Internetseite von Creative, und lädt sich unter „Kundendienst“, „AutoUpdate“ die aktuelle Firmware auf den Player. Mehr Software braucht es nicht, da der Creative Zen Stone unter Windows XP automatisch als Wechseldatenträger erkannt wird und über den Windows Explorer mit Musik bestückt werden kann. Über den USB-Anschluß wird auch der Akku aufgeladen, was laut Anletung zwei bis drei Stunden dauern soll. Bei mir war der Player schon nach einer Stunde bereit, erkennbar an der konstant orange leuchtenden Leuchtdiode, vermutlich weil der Akku nicht komplett leer war. Eine Ladung soll großzügige 10 Stunden halten.

Nach manuellem Löschen der wie üblich langweiligen Demo-Musikstücke im MP3- und WMA-Format, optional durch Formatierung bereits beim Firmware-Update, stehen einem effektiv 919 Megabyte Speicherplatz zur Verfügung. Den habe ich mit 18 kompletten Alben gefüllt: 250 MP3s, kodiert mit Lame, 128 kbps, konstante Bitrate – rund 16 Stunden und 45 Minuten Musik. Das Draufkopieren hat geschlagene 25 Minuten gedauert. Ich dachte, USB 2.0 wäre ein Stück weit schneller.

Nach Gedrückthalten der Play/Pause-Taste läßt sich der Creative Zen Stone grundsätzlich gemütliche 18 Sekunden Zeit, bis er den ersten Ton erschallen lässt. Das Vor- und Zurückwechseln zwischen den Songs, per Kippschalter auf der Vorderseite, oder zum nächsten Ordner, per Schieberegler auf der Oberseite, geht aber recht fix. Durch nochmaliges Gedrückthalten der Play/Pause-Taste schaltet sich der Spieler ab. Beim nächsten Start setzt der Zen Stone da fort, wo er aufgehört hat.

Wer zu dumm oder zu faul ist, seine MP3s mit ID3-Tags zu versehen, hat Glück: Die sind dem Creative Zen Stone schnurz. Er spielt Ordner und Dateien in alphanumerischer Reihenfolge ab. Und Nummerieren wird ja wohl jeder können.

Die dem Creative Zen Stone beiliegenden Ohrhörer - Schrott!Die beiliegenden Ohrhörer sind Schrott, da man sie sich lediglich in die Ohrmuscheln klemmt und sie so einen Gutteil der Schallwellen in die Umgebung abstrahlen. Bei übertriebener Lautstärke in Bus oder Bahn leicht erkennbar an den wenig freundlichen Gesichtern der Mitreisenden. Profi-Walkmänner benutzen In-Ear-Hörer, die man sich in die Gehörgänge stopft.

Über die Soundqualität an sich braucht man sich bei Creative keine Sorgen zu machen. Die ist anerkanntermaßen gut. Deshalb vermisst man beim Creative Zen Stone auch den nicht vorhandenen Equalizer nicht, dem ich schon beim Creative Zen Touch nichts abgewinnen konnte.

Der Creative Zen Stone ist in 6 verschiedenen Farben erhältlich und kostet bei Amazon.de – hier findet man auch weitere technische Details – zur Einführung gerade mal 34,90 Euro – wenn man den 5-Euro-Gutschein berücksichtigt. Den entsprechenden Gutschein-Code findet ihr im Kleingedruckten des Angebots, er reduziert den Preis schon bei Bestellung um 5 Euro – solange der Vorrat reicht! Einen besseren MP3-Player fürs gleiche Geld wird man zur Zeit nicht finden – denke ich. So, jetzt ist aber Schluß mit Propaganda, sonst kriege ich die neue Megadeth vor lauter Bloggen ja nie gescheit gehört.

13 Gedanken zu „Sein Name ist Stone. Zen Stone. Mein Zweit-MP3-Player von Creative.“

  1. hallo und besten dank für den stone-bericht (den die welt übrigens unbedingt gebraucht hat). was ich vom shuffle-modus bei so einem gerät erwarte, wird leider oft nicht erfüllt – daher meine frage ob der zen stone im shuffle-mode folgendes kann:

    wahllose auswahl des ersten liedes und dannach dann zufällig eines der verbleibenden lieder. als 3. lied folgt dann ein lied von den dann noch übrigen songs (= alle songs ohne lied 1 und lied2). Usw. bis alle lieder gespielt sind.

    variiert die auswahl der lieder bei jedem neuen einschalten oder folgt die zufallsauswahl einem festen schema (auch das gibt es leider und ist wohl eher das gegenteil von shuffle, random etc.)?

    gruß,

    paul

  2. Ja, das scheint mir ein lupenreiner Shuffle-Modus zu sein: Dreimal habe ich mit demselben Lied begonnen, jedesmal war die Reihenfolge der folgenden Lieder eine andere – über verschiedene Ordner hinweg.

  3. Moin Daniela,

    ich tu immer komplette Langspielplatten im MP3-Format drauf, jedes Album in einem separaten Ordner. Und da höre ich mich jeweils durch oder springe von Song zu Song oder von Album zu Album. Dafür brauch ich kein Display.

    Bei 250 wild gemischten Einzeltiteln ohne Ordnerstruktur kommt man ohne Display natürlich nicht klar, wenn man einen bestimmten Song sucht.

  4. also ich hab mir den creative zenstone 1 gb gekauft nämlich in offenburg im mediamarkt und dort hat dieses stück genau 29,- euro gekostet und ich bin bis jetzt ziemlich zufrieden und was ich toll finde ist das er fast so aussieht wie der ipod in ganz klein ^^ naja aber danke für die infos!

  5. Ich hab (bzw. hatte) auch nen Zen Ston mit 1GB und bin begesitert … leider hab ich ihn irgendwo verloren und werd mir jetzt wohl mein „Edelstein“ nochma holen müssen, aber gibt sogar schon ne 2nd Generation 🙂

    Zu deim Test, alles sehr gut, kann ich nur zustimmen außer:

    „Das Draufkopieren hat geschlagene 25 Minuten gedauert. Ich dachte, USB 2.0 wäre ein Stück weit schneller.
    Das liegt auch ned an USB 2.0, sondern der Flaschenhals ist hier die Schreibgeschwindigkeit des Flash-Speichers im Player. USB 2.0 könnte ja bis 60Mbyte/s !

  6. Hi, also ich habe auch schon sehr lange den Zen Stone.
    Nun sind mir die Originalen Kopfhörer Kaputt gegangen, weiß jemand wo man die Kaufen kann? Da ich kein Fan von diesen In Ohr Kack hörern bin. Ich brauche die Originalen wieder. xD
    Jeder der mir helfen kann:

    support[at]andy2002[dot]de
    Schonmal danke im voraus.

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