Shark – James Woods in seiner ersten eigenen TV-Serie

Aufmerksam geworden auf die neue TV-Serie „Shark“ bin ich auf dem Weg zur Arbeit durch eins der üblichen roten Plakate des Nischensenders Vox. Diesmal mit einer unympathischen Fratze im Profil drauf.

Wer ist das denn? Das könnte doch… Ist das nicht…? Tatsächlich: James Woods.

Lange hat es gedauert, bis James Woods seine erste eigene große Fernsehserie bekommen bzw. die entsprechende Rolle angenommen hat: „Shark“. Eine Anwaltserie, die in Los Angeles spielt. Klingt nicht sonderlich aufregend – aber hey: James Woods spielt die Hauptrolle!

Der sympathische Mafioso aus „Es war einmal in Amerika“. Der Mann, der seit den Siebzigern als Kleindarsteller durch alle möglichen TV-Serien getingelt ist: „Die Straßen von San Francisco“, „Kojak – Einsatz in Manhattan“, „Detektiv Rockford“, „Welcome back, Kotter“ und wie sie alle heißen. „Holocaust“ nicht zu vergessen, da hatte er sogar einen größeren Part – aber das war ja nur eine „Mini-TV-Serie“.

James Woods spielt in „Shark“ den abgebrühten Anwalt Sebastian Stark, der auf die Seite der Staatsanwaltschaft wechselt, nachdem ein von ihm Verteidigter seine Frau umbringt. Als Leiter eines Teams von Justiz-Frischlingen erklärt er seinen Schutzbefohlenen, wo vor Gericht der Hase lang läuft: „Gewinnen ist das einzige, was zählt. Für Gerechtigkeit ist der liebe Gott zuständig.“

Ein sympathischer Typ und coole Sprüche – da verzeiht man den Drehbuchautoren auch den rührseligen Hintergrund, den sie James Woods gestrickt haben: geschiedener Vater einer sechzehnjährigen Göhre. Außerdem spielt die hübsche Jeri Ryan alias „Seven of Nine“ aus „Star Trek“ in „Shark“ die Staatsanwältin Jessica Devlin.

Ich bin gespannt, wie die Serie sich entwickelt. In Amerika läuft bereits die zweite Staffel von „Shark“, die Einschaltquoten sind top und die Rezensionen auf Amazon.com oder TV.com ganz vielversprechend .

„Shark“ läuft immer Montags von 21:05 bis 22:00 Uhr auf Vox, in der Nacht von Monat auf Dienstag wird die jeweilige Folge wiederholt.

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