Skandal-Video von Moby – Disco Lies

Huhn verspeist Colonel Sanders, den Gründer von Kentucky Fried Chicken

In seinem neuen Musikvideo prangert Moby, Gutmensch und Vegetarier aus New York, die industrielle Produktion von Hühnerfleisch an, in dem er einen Schauspieler im Hühner-Kostüm ein Menschenauge auspicken und ausspucken lässt und der im weiteren Verlauf den netten bärtigen, weißhaarigen Mann aus dem KFC-Logo, eine stilisierte Abbildung des „Kentucky Fried Chicken“-Gründers Colonel Harland Sanders, nach längerer Verfolgungsjagd blutig niedermetzelt und verspeist.

Angesichts immer häufiger stattfindender Überfälle auf alte Männer in U-Bahn-Stationen ein etwas zweischneidiges Vergnügen. Aber bei einer Übernahme der Weltherrschaft durch genmutierte Hühnchen stünde Moby mit seinem neuen Video zumindest auf der sicheren Seite.

11 Gedanken zu „Skandal-Video von Moby – Disco Lies“

  1. Stimmt. Aber wenn man den SPIEGEL liest, könnte man vermuten, dass es sich bei „Disco Lies“ um das absolute Horror-Video handelt: „Eine geschnittene Fassung ist bereits bei MTV zu sehen, die unzensierte Version des Clips gibt es nur bei SPIEGEL ONLINE.“

    Ja nee, is klar: „nur bei SPIEGEL ONLINE“. Und bei YouTube. Und bei Obi – ääh: Moby.com. Und so weiter.

  2. Der Song ist toll und ich finde das Video auch sehr gut. Immerhin ist die Realität von Millionen von Hühnern täglich noch wesentlich grausamer. Gut, dass Moby auf diese kreative Weise versucht darauf aufmerksam zu machen!

  3. Bin kein Veggie oder Aktivist, aber wie die mit den Tieren umgehen ist absolut unakzeptabel. (yt-video kfc cruelty)
    Was soll das „gegen die Wand schmeißen“???
    Oder das Rumtrampeln und Stampfen auf den am Boden liegenden, halbtoten Tieren?! Oder das Schnabel abknipsen?!!!
    Müssen ECHT KRANKE Hirnis sein.
    Aber der Vergleich mit Menschen ist EINFACH FALSCH.
    Man darf nicht Tiere mit Menschen vergleichen und gleichsetzen.
    Tiere müssen artgerecht und angemessen gehalten werden.
    Und wenns schon ans Schlachten geht dann schnell und unkompliziert die Halsschlagader durchtrennen und fertig, nicht stundenlang rumquälen!

Kommentare sind geschlossen.