Sperrung Ihrer E-Mail webmaster@alterfalter.de

Hoppala, diese Spam-E-Mail habe ich im ersten Moment für bare Münze genommen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Email „webmaster@alterfalter.de“ wird wegen Missbrauch innerhalb der naechsten 24 Stunden gesperrt. Es sind 33 Beschwerden wegen Spamversand bei uns eingegangen.

Details und moegliche Schritte zur Entsperrung finden Sie im Anhang.

Spätestens beim Wörtchen Anhang war mir aber klar, dass mir da jemand einen Trojaner unterjubeln will. Also schnell mal die angehängte Datei Hinweis.zip geöffnet und reingeguckt: Hinweis.exe, ein ausführbares Programm.

Um was Böses es sich bei Hinweis.exe genau handelt, lässt sich im gut recherchierten Artikel von Pierre Markuse nachlesen.

Zum Glück sind von dieser Spam-E-Mail nur Besitzer eigener de-Domains betroffen, nämlich die webmaster@. Und von denen sollte man eigentlich annehmen, dass sie wissen was sie tun.

Ach ja: E-Mails an webmaster@alterfalter.de landen bei mir automatisch im Junk-Ordner von Thunderbird – rund 100 Stück am Tag.

11 Gedanken zu „Sperrung Ihrer E-Mail webmaster@alterfalter.de“

  1. Ich bekomme seit kurzem auch andauernt solche Mails, zusammen mit fast 200 anderen spam mails pro tag, da fällt sowas nciht mehr auf und wandert eh in den Spam Ordner von Thunderbird.

    Manchmal frag ich mich, was die „Spam Sender“ von ihren Mails haben, es klickt doch eh keiner mehr rauf.

  2. Das ist immer so die Frage, ob da niemand draufklickt. Wenn die Email täglich an 100.000 Leute geht, und nur 5% draufklicken, dann sind das schon 5000 Leute, was ja wieder ganz ordentlich ist.

  3. Und Leute, die die bekannten Dateitypen ausblenden gehen sicherlich in die Falle. Wie soll man denn als Nichtswissender ahnen, dass hinter der Datei „Hinweis“ eine Exe-Datei steckt. Ich frage mich, warum diese kleine aber feine Option bei Windows immer von Anfang an aktiviert ist…

    Schocker Blogger

  4. Mich hats natürlich auch erwischt. Gleich zwei meiner eMail-Adressen wurden angeblich gesperrt… Und das auch noch von zig Verschiedenen. Naja, zum Glück wollte ich von den Absendern dieser Sperrmails eh nüscht, da dürfen die mich ruhig sperren! 😉
    Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass heutzutage noch jemand auf derlei Mails hereinfällt (und doch wird es genügend Leichtgläubige geben).

    Wurde eigentlich schon einmal eine deiner Mailadressen für Spamversand missbraucht? Ist mir schon passiert… Eine meiner Mailadressen wurde benutzt, um andere zuzuspammen. Zum Glück wurde nur die Adresse geklaut, die Mails gingen nicht über meinen Server raus. (Trotzdem ärgerlich genug…)
    Das ist noch nerviger als Spam zu bekommen, denn ich bekam innerhalb weniger Stunden mehr als 10.000 eMails mit dem Hinweis „Mailer Daemon“ zugesandt… Uff…

  5. Unangenehmer ist freilich die Variante, wo man keine Benachrichigung kriegt, eigene E-Mails aber wirklich geblockt werden. AOL in den USA macht sowas sehr gerne. So lange ich meine private Website incl. Domain noch bei 1&1 gehostet hatte, passierte es immer wieder, das irgendein 1&1-Kunde Spam verschickt hat, worauf AOL einfach rigoros alle E-Mails vom 1&1-Mailserver blockierte. Um Freunden in den USA zu erreichen, war dann der Umweg über einen Googlemail-Adresse nötig. Und hinterher musste ich den Freunden wieder austreiben, ihre E-Mails bevorzugt an die (normalerweise unbenutzte) Googlemail-Adresse zu schicken …

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