Spidem My Coffee – 2 Kilogramm später…

Lese-Tipp: Spidem My Coffee entkalken

Nachdem ich jetzt das zweite Kilogramm Kaffeebohnen durch den Kaffeevollautomaten Spidem My Coffee gejagt habe, ein kurzer Erfahrungsbericht:

Am Wichtigsten, dem Geschmack, gibts nichts zu Mäkeln: Kräftig, aromatisch, gut! Ohne dass ich die Voreinstellungen bezüglich Mahlgrad oder Wassermenge verändert hätte.

Das Befüllen des Kaffeebohnen-Behälters oben gestaltet sich schwieriger als nötig, da er von einem fest eingebauten Gitter überdeckt wird, zusätzlich zu einem abnehmbaren durchsichtigen Deckel. Da verfängt sich beim Befüllen dann schon mal die eine oder andere Bohne in der einen oder anderen Gitterstrebe. Das ist aber nichts, was sich nicht mit einem Fingerschnippen oder durch sanftem Druck auf die verfangenen Kaffeebohnen lösen ließe.

Im Gegensatz zu anderen mir bekannten Kaffeevollautomaten gibt es bei der Spidem My Coffee nur ein einziges rotes Lämpchen, das einen auf Wasser- oder Bohnen-Mangel oder einen vollen Tresterbehälter aufmerksam macht, anstatt für jeden Missstand gesondert. Auch das ist für mich kein K.O.-Kriterium, da die betreffenden Behälter schnell kontrolliert sind.

Im Tresterbehälter landet übrigens nicht nur verbrauchtes Kaffeemehl sondern, in einer separaten Kammer, auch überschüssiges Wasser. Kannte ich in der Form auch noch nicht, ist aber nicht so schlimm.

Insgesamt also Daumen hoch für die Spidem My Coffee!

Nur wer ab und zu früh zur Frühschicht muss oder spät von der Spätschicht kommt, sollte immer etwas Instant-Kaffee oder eine normale Kaffeemaschine zur Hand haben – den schlafenden Nachbarn zwei Häuser weiter zuliebe. Weil die Geräuschentwicklung von so Kaffeevollautomaten ist ja schon enorm.

Nachschlag:

Mein Modell der Spidem My Coffee wird offenbar nicht mehr hergestellt, das neue Modell ist rund gewaltige 150 Euro teurer. Dann doch lieber mal die Amazon-Bestenliste für Kaffee-Vollautomaten nach etwas Billigerem absuchen.