Telekom-Werbespot: Paul Potts in Leipzig

Pünktlich zum Jahrestag Deutschland in den Grenzen von 1989 schaltet die Telekom einen neuen Werbespot mit Ex-Handyverkäufer Paul Potts. Gedreht wurde der vom Bonner Telefon-Monopolisten inszenierte Flashmob mit hunderten reisewilligen Ostdeutschen stilecht in den Gemäuern des Leipziger Hauptbahnhofs.

Paul Potts schmettert Beethovens Klassiker Ode an die Freude – ihr wisst schon: „Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Magnesium“ und so. Verursacht diesmal eher Lachfalten als Gänsehaut. Als B-Seite schlage ich „Brüh im Lichte dieses Glückes“ von Sarah Connor vor – und einer Top-1-Position in den deutschen Single-Charts stünde nichts mehr im Weg.

Paul Potts und der Chor der Ahnungslosen


http://www.youtube.com/watch?v=tUsYe6P0Lvo

Sarah Connor: Brüh im Lichte dieses Glückes


http://www.youtube.com/watch?v=tYHY2kLdJOw

[via Kommentar]

13 Gedanken zu „Telekom-Werbespot: Paul Potts in Leipzig“

  1. Oben wird ein Ausschnitt über die Entstehung des Telekom Spot gezeigt, die gekürzte Fassung der Werbung (90 Sekunden), die gestern erstmals im Fernsehen zu sehen war, kann man sich hier bei Youtube ansehen: /watch?v=JQUtzZrJ2Zg

  2. ich war auch shcon mal im Leipziger Hbf, di eAkustik muss großartig gewesen sein. Das Video ist klasse nur irgendwie finde ich nicht, dass es ein echter Flashmob war. Gutes Social Media marketing von der Telekom.

  3. Also ich finde den Spot gut, auch wenn er mich jetzt nicht dazu bewegt in den nächsten Magenta-Laden zu rennen und mir da irgendwas zu kaufen. Dürfte aber so ziemlich das letzte mal sein, dass man Paul Potts irgendwo im TV sieht.

  4. Mitteilung an die Deutsche Telekom:
    Der grosse Betrug mit Paul Potts!

    Sehr geehrte Damen und Herren von der Deutschen Telekom,
    ich habe folgenden Artikel im Internet gefunden und dessen Wahrheitsgehalt auf 100% geprueft, sie sollten daher schon wissen, welche Geheimnisse, sich hinter Ihrem Werbeobjekt verstecken und wie man die Menschheit an der Nase herumfuehrt!

    Der grosse Betrug mit Paul Potts!

    Was Paul Potts vorher tat, bevor er Handyverkäufer wurde – darüber verliert man, sowie der neue Star auch selbst, kein Wort.
    Paul Potts ist nicht «ein Stück Kohle, dass sich in einen Diamanten verwandelt», wie das die Jurorin Amanda Holden nach seinem Auftritt sagte – und er ist auch nicht
    «jemand, der kein Profi ist», wie Simon Cowell behauptete.

    Im Gegenteil: Paul Potts ist ausgebildeter Opern-Profi. Noch im Jahr 2003 sang er an der Oper in der historischen Stadt Bath in Südengland die Rolle
    des Radames in der Oper Aida. Auch kann er auf eine erfolgreiche Karriere als Sänger zurückblicken. Seine Biografie auf der Homepage der «Bath Opera»
    liest sich wie folgt: «Paul, der bei Ian Comboy studiert hatte, ist von Auftritten am nationalen und lokalen TV und Radio bekannt. Er hat zwei Sommer
    in Norditalien mit Touren verbracht und liess sich an einer der wichtigsten Opernschulen ausbilden. Seine Meisterschulen absolvierte er bei Vilma
    Vernocchi, Katia Ricciarelli und Luciano Pavarotti. Er hatte auch Auftritte mit dem Royal Philharmonic Orchestra. An der Bath Opera hat er die Rollen
    des Don Basilia (Die Hochzeit des Figaro), Don Ottavio (Don Giovanni) und die Titelrolle in Verdis Don Carlos gesungen.»

    Schüler von Vilma Vernocchi, Katia Ricciarelli und Luciano Pavarotti??? – Paul Potts ist alles andere als ein gewöhnlicher Verkäufer von Mobiltelefonen.
    Verschwiegen wird die Vergangenheit nur gut versteckt auf der Homepage der Sendung nicht – nur hier ist von seiner italienischen Ausbildung die Rede,
    und auch davon, dass er «in vier halb-professionellen Opern im Vereinigten Königreich und einigen Konzerten» aufgetreten sei. Weiter heisst es:
    «Seine stolzeste Performance war mit dem Philharmonic Orchestra vor 15’000 Leuten».
    In der TV-Sendung und auf Pauls MySpace-Portal liest man davon kein Wort.

    Ich denke das Ganze ist mehr als ein Skandal!

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