Falling Skies: Die Waltons mit BattleMechs

Am Sonntag liefen in den den USA die letzten beiden Folgen der bloß zehn Episoden kurzen ersten Staffel von Falling Skies, einer Science-Fiction-Fernsehserie, die von keinem Geringeren als Steven Spielberg produziert wird. Eine zweite Staffel wurde bereits in Auftrag gegeben.

Falling Skies schildert das Überleben einer kleinen Gruppe von Zivilisten und Militärs, 6 Monate nachdem Außerirdische 90% der Erde in Schutt und Asche gelegt haben.

Die meiste Zeit werden die Menschen von den Außerirdischen in Ruhe gelassen und kämpfen stattdessen ums Überleben in einer Welt mit zerstörter Infrastruktur sowie mit den eigenen Unzulänglichkeiten. Ausnahmslos jeder hat Familienmitglieder und Freunde verloren, und alle bedauern und trösten sich fortlaufend gegenseitig.

Die Außerirdischen treten zunächst in zwei Ausprägungen in Erscheinung: Skitters und Mechs.

Die Skitters sind sechsbeinige Echsenwesen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Oscar aus der Sesamstraße haben. Zumindest was Gesicht und Oberkörper betrifft – Oscars Gehwerkzeuge stecken ja in einer Mülltonne. Tagsüber hängen Skitters übrigens gerne mal fest schlafend unter Autobahnbrücken und lassen sich mit Benzinbomben auslöschen.

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Mensch Gottschalk und die Medien

Ich hatte die  Wetten-dass-Sendung mit dem schlimmen Unfall von Samuel Koch letzten Samstag live am Fernseher verfolgt. Im Gegensatz zum Rest der Welt fand ich die Wette allerdings nicht sonderlich spektakulär: Ein sportlicher und selbstbewußter junger Mann setzt mit Sprunggeräten unter den Füßen scheinbar locker über die ersten beiden Autos hinweg, so dass ich vor Langeweile schon fast wegdöse, als beim dritten Sprung das entsetzliche Unglück geschieht und der Wettkandidat wie tot am Boden liegen bleibt.

Dass Thomas Gottschalk die Sendung daraufhin abgebrochen hat, wird ihm unisono als menschliche Größe ausgelegt. Als genauso menschlich hätte ich es empfunden, wenn Gottschalk den kommenden ZDF-Jahresrücklick Menschen 2010 deswegen nicht moderiert hätte. Dass er es trotzdem tut, nehme ich ihm nicht übel. Aber interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass die Bild-Zeitung die entsprechende Pressemitteilung des ZDF von gestern 1:1 in ihre Online-Ausgabe übernommen hat – ohne jede Quellenangabe: Sieht aus wie ein Bild-Artikel, ist aber wortwörtlich der Text des ZDF! Wie billig ist das denn bitteschön? Auf die Qualitätsmedien ist auch kein Verlass mehr!

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Malibu Pudding Girls – malibupuddinggirls.com

In Twanging Your Magic Clanger, der 6. Folge der 8. Staffel von Two and a Half Men, empfiehlt Charlie Sheen alias Charlie Harper seinem einsamen Bruder Alan den Besuch einer Internetseite:

Charlie: Try Malibu Pudding Girls Dot com!

Alan: Pudding Girls?

Charlie: Trust me.

Die besagte Folge wurde in den USA übrigens am 25. Oktober 2010 ausgestrahlt – an dem Abend also, an dem Charlie Sheen nackt, besoffen und zugekokst ein New Yorker Hotelzimmer zerlegte und sich seine 12.000 Dollar teure Begleitung, Porno-Sternchen Christina Walsh alias Capri Anderson, verängstigt im Badezimmer einschloss.

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