They Call Us CANDY GIRLS: Hurra, ein Skandal!

Was macht man mit einer speziell fürs Internet gedrehten Soap Opera, die nicht so richtig aus den Puschen kommt? Richtig, man inszeniert einen Skandal!

Bei They Call Us CANDY GIRLS, einer zunächst auf 20 Folgen angelegten Web-Soap um vier Berliner Mädels, die bereits seit einem Monat auf MySpace läuft, kam man auf die glorreiche Idee, für Folge 7 Lady Bitch Ray zu verpflichten und ohne Drehbuch munter drauflos plappern zu lassen. Was würde die wohl sagen? Aus dem Stegreif Goethe, Schiller oder Hermann Hesse zitieren?

Lady Bitch Ray bei den Candy Girls (c) myspace.com
(c) myspace.com

Nein, Lady Bitch Ray plauderte so, wie ihr das Leck- und Blas-Organ gewachsen ist: vulgär. Vagina-Style-Business halt, wie damals die Geschichte mit dem Fotzensekret :

„Wieso nennt ihr euch eigentlich Candy Girls? Schiebt ihr euch immer ’n Mon Cheri in die morgendliche Möse oder was?“

Das war den Machern der Candy Girls laut BILD angeblich zu heiß. Dabei finde ich den Spruch aus dem offiziellen „Candy Girls“-Trailer wesentlich vulgärer:

„Du bist schließlich nicht ihre verfickte Mutter!“ – Na, na, na!

Naja. Auf jeden Fall hat man Folge 7, „Betriebsversammlung de luxe„, aus dem Internet genommen – zumindest von der MySpace-Seite. Auf Ganges.com ist sie noch zu sehen. (Tipp von medienlese.com) [Zu spät! Auf Ganges.com mittlerweile leider nicht mehr zu finden, sorry!] Zum Herunterladen empfehle ich den OrbitDownloader.

Schöner Skandal-Versuch auf jeden Fall. Schaun mer mal obs klappt.

Wers gerne noch investigativer mag: Die WELT berichtet in epischer Breite und sehr interessant über das Möchtegern-Skandälchen der Candy Girls.

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