Twitter: Wer zweimal folgt, dem folgt man nicht

Der Kurznachrichtendienst Twitter rollt gerade ein neues Feature aus: Who To Follow bzw. Suggestions For You.

Viel spannender finde ich die Frage: Wem folgt man besser nicht?

Ich folge keinen Leuten, die mir auf ihrer Webseite was verkaufen wollen. Oder die mir via Tweet permanent eBooks und anderen Schmu andrehen wollen.

Am liebsten entfolge ich aber Leuten, die mir doppelt und dreifach folgen. Die haben vermutlich das eBook gelesen Tausend Twitter-Follower an einem Tag o. ä. Der Trick geht wie folgt (sic!):

Folge populären Twitter-Profilen – oder Twitter-Profilen, von denen du dämlicherweise denkst, sie wären populär. Dann erscheinst du in diesen Twitter-Profilen nämlich ganz oben in der Follower-Liste und wirst unter Umständen von dem einen oder anderen Twitter-Verfolger just dieser Profile verfolgt. Um immer ganz oben in den Follower-Listen aufzutauchen, muss man den entsprechenden Twitter-Profilen natürlich immer wieder aufs Neue folgen und entfolgen.

Glücklicherweise wird man von Twitter über jeden neuen Follower per E-Mail informiert. Diese E-Mails sollte man tunlichst nicht löschen! Sortiert man sie nach der Betreffzeile, erkennt man nämlich sofort, ob jemand einem zum zweiten oder dritten Mal folgt. Diese Verfolger werden von mir mit Vorliebe geblockt.

Wenig überraschenderweise sind das meistens eh Leute, die einem auf ihrer Webseite und in ihren Tweets gaaanz tolle eBooks andrehen wollen, z. B. Wie man Twitter-Follower gewinnt o. ä.

Diesen Artikel gibt es demnächst auch als 30-seitiges eBook unter dem Titel Welchen Twitter-Verfolgern man besser nicht folgt o. ä. Nicht für 300 Dollar, nicht für 100 Dollar, nein, für sage und schreibe 29,99 Dollar. Muss ich mir nur noch genügend Füll-Text aus den Fingern saugen.