Die Türkei mit neuen Augen sehen

Letzte Woche war ich zum Augen-Lasern in Istanbul. Vorher war ich blind wie ein Maulwurf: Zwischen 5 und 6 Minus-Dioptrien, Hornhautverkrümmung und massig Zylinder inklusive (Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich). Jetzt kann ich nix Kleingedrucktes mehr lesen, aber das gibt sich vielleicht wieder. Die Halos um strahlerförmige Lichtquellen sind in den ersten Tagen schließlich auch deutlich weniger geworden.

Was mir in Istanbul besonders aufgefallen ist: Kaum ein Mädel trägt Kopftuch, und die albernen Begrüßungsrituale der Jungs, wie sie zum Beispiel in Duisburg-Hochemmerich, vorzugsweise im Personennahverkehr, noch exzessiv zelebriert werden – theatralisches Abklatschen und Küsschen geben – habe ich in der Türkei gar nicht beobachtet.