Weibliche Bewohner von Lesbos

Lesbierinnen nicht unbedingt lesbisch

Einige Bewohner der griechischen Insel Lesbos klagen jetzt vor Gericht gegen die mißbräuchliche Verwendung des Namens ihrer Heimat als Bezeichnung für weibliche Homosexuelle.

Bei der Gelegenheit fahren die Kläger auch dem griechischen Schwulen- und Lesbenverband OLKE vor die Karre, weil der das mißbrauchte Wort im Namen führt. Kann ich ad hoc mit nur einem Blick auf die Seite nicht bestätigen, dazu bin ich zu wenig Griechisch-Spezialist.

Eine Klägerin sagt, ihre Mutter, ihre Schwester und ihre Tochter würden sich schämen, sich als Lesbierinnen zu bezeichnen. Und sie selbst wird vermutlich auch nicht so angetan davon sein, sonst würde sie ja nicht klagen.

Eure Klage kommt zwar nur schlappe 2.600 Jahre zu spät, aber ich drück euch mal die Daumen, Mädels!

Lesbos den Lesbierinnen!

Und: Willkommen im Sommerloch! (Ups, nicht sexuell anzüglich gemeint – ehrlich!)

(Quelle: AFP/Athen)