AMD-Update-Tool für ATI-Grafikkarten

Mensch, was war das früher für ein Gedöns, wenn man mal den Treiber seiner ATI-Grafikkarte aktualisieren wollte. Es gab eine offizielle Deinstallationsanleitung von ATI, anhand der man seinen Rechner zunächst von allen ATI-Relikten befreien musste, nämlich ganz altmodisch über die Systemsteuerung, womöglich – wenn  man es aus leidgeprüfter Erfahrung ganz genau machen wollte – mehrere Rechner-Neustarts inklusive. Erst wenn der Rechner dann irgendwann mal komplett ATI-frei war, durfte man den aktuellen Treiber installieren. Wobei sich der aktuelle Treiber nicht unbedingt mit der eigenen, weniger aktuellen ATI-Grafikkarte verstand und man anschließend unter Umständen mit zwei unbekannten Einträgen im Gerätemanager konfrontiert war, weil die WDM-Treiber die Grafikkarte nicht erkannt haben oder umgekehrt. Oder weil die WDM-Treiber im heruntergeladenen Treiberpaket gar nicht erst enthalten waren. Wenns ganz dumm lief, hat Windows auch den eigentlichen Displaytreiber nicht erkannt sondern durch seinen systemeigenen, asbach uralten Treiber für ATI-Grafikkarten ersetzt.

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JAR-Dateien öffnen

Manche Windows-Programme haben die saublöde Angewohnheit, anderen Windows-Programmen die Zuständigkeit für bestimmte Dateitypen zu klauen. Letztens meinte meine Nokia Ovi Suiteseit Version 2.2 übrigens auch mit dem Nokia N900 kompatibel – ernsthaft, für Java-Dateien mit den Datei-Endungen JAR und JAD zuständig zu sein.

Klickte ich beispielsweise auf Mediathek.jar – eine Java-Anwendung zum Aufzeichnen der öffentlich-rechtlichen Mediatheken – öffnete sich die Nokia Ovi Suite, meinte nur frech, dass das Handy gar nicht angeschlossen sei (was ja auch niemand behauptet hatte) und tat ansonsten rein gar nichts.

In manchen Fällen hilft es, die falsch zugeordneten Dateitypen zu löschen – im Windows Explorer unter Extras > Ordneroptionen… > Dateitypen – und beim nächsten Doppelklick auf eine entsprechende Datei ebenjene wieder mit dem korrekten Windows-Programm zu verknüpfen. Was mir im Fall der Mediathek.jar aufgrund zahlreicher Java-Updates auf dem Rechner, die sich unnötigerweise in die aberwitzigsten Orte installieren, nicht geglückt ist.

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Windows XP: Systempartition vergrößern mit GParted

Als ich das letzte Mal Windows XP installiert habe, das war im April 2007, hatte ich irrsinnigerweise noch geglaubt, dass für die Systempartition 6 Gygabyte mehr als ausreichend sind. Einige Windows-Updates und -Service-Packs später bin ich schlauer. Und als sich letztens die Software meines Navigationsgeräts fürs Auto partout nur über die Systempartition installieren wollte und dafür auf rund 4 Gigabyte freien Speicherplatz bestand, stand ich endgültig vor der Frage: Windows neu installieren – ogottogott! – oder die Systempartition vergrößern?

Gesucht und gefunden habe ich den kostenlosen GNOME Partition Editor, kurz GParted, mit dem es ein Klacks ist, seine Windows-XP-Systempartition zu vergrößern. Von dem Ergebnis war ich so begeistert, dass ich auf dem gleichen Weg auch direkt meine Windows-Vista-Systempartition vergrößern wollte. Dabei habe ich mir mein Windows Vista zerschossen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Diese Woche war bei meinem Windows-XP-Rechner eine erneute Vergrößerung der Systempartition fällig, da ich auf Laufwerk C mit Ach und Krach nur noch 500 MB Speicherplatz freischaufeln konnte – viel zu wenig für ein erfolgreiches Update auf das Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2. Kleiner Tipp am Rande: Wenn Windows-Programme häufig mal abstürzen oder sich gar nicht erst installieren lassen, liegts unter Umständen auch an zu wenig freiem Festplattenplatz auf der Betriebssystem-Partition.

Ich krame also meine alte GParted-Live-CD raus, boote damit meinen Rechner – und stehe erstmal wie der Ochs vorm Berg. Wie vergrößert man nochmal eine Systempartition?

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