WordPress 2.5: Vorsicht vor automatischem Plugin-Update

Anstatt ein Plugin in WordPress 2.5 per automatischer Zwei-Klicks-Methode zu aktualisieren, schaue ich mich von nun an zuerst auf der verlinkten Homepage um, ob das gemeldete Update auch tatsächlich zu dem von mir verwendeten Plugin passt.

Erst neulich habe ich davon geschwärmt, wie toll mir die automatische Update-Funktion für Plugins im neuen WordPress 2.5 gefällt. Gestern habe ich mir damit das erste WordPress-Plugin zerschossen.

WP-PostViews von Lester ‚GaMerZ‘ Chan zeigt öffentlich an, wie oft ein Blogbeitrag bereits gelesen wurde. Nicht, dass ich nicht schon genügend interne Statistik-Tools installiert hätte, die mir bis auf Körbchengröße, Zahnfüllungen und Schuhgröße alles über meine Besucher verraten würden. Aber ich halte diese Art von öffentlichem Blog-Striptease für einen sehr informativen Dienst am Kunden: Leser und Blogger erkennen auf einen Blick, ob sie da gerade auf ein ganz heißes Thema gestoßen sind oder ob sie sich einen Ladenhüter betrachten.

Anyway: Lester ‚Gamerz“ Chans WordPress-Plugin WP-PostViews hatte mir gemeldet, dass eine aktualisierte Version vorhanden sei. Und schon zwei Klicks später hatte ich sie installiert. Dachte ich. Tatsächlich war das Plugin WP-PostViews komplett aus meinem Blog verschwunden. Was war passiert?

Es gab zwar wirklich eine neue Version eines WordPress-Plugins von Lester ‚Gamerz“ Chan. Allerdings nicht für WP-PostViews sondern für sein Plugin WP-DBManager, das ich bis dahin gar nicht installiert hatte. Und so hat mir die automatische Update-Funktion von WordPress 2.5 das Plugin WP-PostViews deaktiviert und stattdessen das Plugin WP-DBManager installiert und aktiviert. Nach manueller Reaktivierung von WP-PostViews standen alle Beitragszähler auf Null, weshalb ich es erst mal komplett entsorgt habe.

Und was lehrt mich das? Anstatt ein Plugin in WordPress 2.5 per automatischer Zwei-Klicks-Methode zu aktualisieren, schaue ich mich von nun an zuerst auf der verlinkten Homepage um, ob das gemeldete Update auch tatsächlich zu dem von mir verwendeten Plugin passt. Statt zwei Klicks (Aktualisieren und FTP-Daten bestätigen) sind es dann zwar vier Klicks (Klick zur Homepage und wieder zurück) – aber immer noch schneller als zu den unseligen Zeiten vor WordPress 2.5.

6 Gedanken zu „WordPress 2.5: Vorsicht vor automatischem Plugin-Update“

  1. Ja, das sind genau die Bugs, die ich mag! Kaum ein zeitlicher Vorteil, wenn es klappt und geht es in die Hose, dann sitzt man mitunter Stunden und schwitzt.

  2. Da die Einführung des Moduls ja erst seit kurzem Aktiv ist, würde ich noch etwas nachsichtig sein. Klar ist es ärgerlich und oftmals auch frustierend, wenn man sofort das Problem erkennt. Aber ich hab noch etwas Geduld und hoffe das die Fehler bei der Autoupdate-Funktion bald weitesgehend behoben sind.

  3. Bei den Plugins, die ich bisher automatisch upgedatet habe, hat alles funktioniert. Danke für den Tipp. Beim nächsten Update werde ich etwas behutsamer vorgehen und evtl. von Hand updaten.

  4. Von Hand updaten wäre natürlich die sicherste Variante. Ein kurzer Check auf der im Plugin-Bereich verlinkten Entwickler-Homepage, ob tatsächlich eine neue Version des Plugins veröffentlicht wurde, sollte aber eigentlich genügen.

  5. Ja so kann es passieren. Zum Glück habe ich noch keine Probleme damit.
    Übrigens, ich finde Deinen alten Avatar besser. Der sieht Dir viel ähnlicher, als dieser Prinzeisenherz-Avatar. Woher hast Du den her?????

    😉

  6. Ja, ich stell auch gerade fest, dass unsere Gravatare sich sehr ähnlich sind. 🙂 Außerdem war ich ja gerade beim Friseur. Wenn das Freistellen der Haare mit einem Grafikprogramm doch auch so einfach wäre wie mit einer Schere.

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