Wulff: Die zweite Wahl wird erst im dritten Wahlgang Bundespräsident

Christian Wulff wird erst mit relativer Mehrheit im dritten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt, obwohl das eigentlich  schon für den ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit geplant war.

Mit diesem Schauspiel hat sich die Regierungskoalition mal wieder kräftig blamiert. Keine Überraschung also. Nichts Neues. So kennen wir sie. Ich sag nur: Mövenpick-Steuer.

Der große Verlierer der Bundespräsidentenwahl ist die Partei Die Linke. Die hat sich mit ihrer Weigerung, den Taschenspielertrick von SPD und Grünen zu unterstützen,  für bislang zwischen Links und den Linken schwankende Wahlberechtigte auf alle Ewigkeiten in die Unwählbarkeit zurückgebombt.

Und das deutsche Volk?

Das hat mit Christian Wulff nach Mehrheitsmeinung jetzt bloß den zweitbesten Bundespräsidenten. Naja, egal. So wichtig ist der ja nicht. Bleiben uns heute wenigstens die nervenden Autokorsos erspart.

4 Gedanken zu „Wulff: Die zweite Wahl wird erst im dritten Wahlgang Bundespräsident“

  1. Bist du Hellseher oder warum bist du deiner Zeit voraus? Um 18.10 Uhr zur Zeit deines Beitrags steht noch gar nichts fest, da der dritte Wahlgang noch gar nicht gestartet wurde. Total unseriöse Effekthascherei. Das kann ich nicht gutheißen!

  2. Nein, Gysi hat die Wahl freigegeben. Daraus lässt sich nicht zwangsläufig schließen, dass die linke Fraktion sich geschlossen enthalten wird. Solche Beiträge bitte erst, wenn das Endergebnis feststeht. Ansonsten ist es sehr fragwürdig Wulffs Wahl zum Bundespräsident bereits als Faktum ohne jegliche Anmerkung zum noch nicht ausgezählten dritten Wahlgang darzustellen.

Kommentare sind geschlossen.