Wulff: Die zweite Wahl wird erst im dritten Wahlgang Bundespräsident

Christian Wulff wird erst mit relativer Mehrheit im dritten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt, obwohl das eigentlich  schon für den ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit geplant war.

Mit diesem Schauspiel hat sich die Regierungskoalition mal wieder kräftig blamiert. Keine Überraschung also. Nichts Neues. So kennen wir sie. Ich sag nur: Mövenpick-Steuer.

Der große Verlierer der Bundespräsidentenwahl ist die Partei Die Linke. Die hat sich mit ihrer Weigerung, den Taschenspielertrick von SPD und Grünen zu unterstützen,  für bislang zwischen Links und den Linken schwankende Wahlberechtigte auf alle Ewigkeiten in die Unwählbarkeit zurückgebombt.

Und das deutsche Volk?

Das hat mit Christian Wulff nach Mehrheitsmeinung jetzt bloß den zweitbesten Bundespräsidenten. Naja, egal. So wichtig ist der ja nicht. Bleiben uns heute wenigstens die nervenden Autokorsos erspart.