YiGG it? YiGGed? Was ist das denn?

Update 05.06.2007: Ich weiß nicht, warum, aber mein Artikel hat es gestern tatsächlich auf die Startseite von YiGG.de geschafft (Screenshot siehe unten). Sachdienliche Hinweise erbeten.

Suchmaschinen-Optimierer Baynado war so nett, mir ein „Blogstöckchen“ hinzuwerfen: Blogbetreiber befragen und verlinken sich gegenseitig und nach dem Schneeballsystem landen dann alle irgendwann auf der Startseite von YiGG. Huch, da war es wieder, das komische Wort.

Also mal weiter Vorne anfangen: YiGG.de ist das deutsche Pendant zu digg.com, einer Seite mit sogenannten Social Bookmarks, kurz: eine öffentliche Linksammlung, wobei jeder digger oder YiGGer jeden Link für gut befinden bzw. diggen oder YiGGen kann – oder auch nicht. Die Links, die am meisten oder schnellsten geYiGGed werden, landen dann auf der Startseite von YiGG.de. Wenn ich das richtig verstanden habe.

Hier nun die Fragen meines Blogstöckchens:
1.) Welche zukünftigen Services könnt ihr euch von YiGG vorstellen?
2.) Welche Auswirkungen erwartet ihr für die Medienlandschaft in Deutschland?

Ad 1.) Wie meine bisherigen und folgenden Ausführungen eindrucksvoll belegen mögen, habe ich vom YiGGen und diggen noch nicht so den Plan. Trotzdem mache ich begeistert mit: Neue Alter-Falter-Beiträge melde ich auf YiGG.de an, wo sie in der Warteschelife landen und zwischen zwei- bis sechsmal geYiGGed werden und mir eine ähnlich hohe Anzahl von Besuchern verschaffen. Das wars dann auch schon. Wenig spektakulär.

Absolutes Highlight ist für mich meine Anleitung zum Digitalisieren von Vinyl-Schallplatten – die wurde bereits 92 mal geYiGGed. Auf die Startseite von YiGG.de hat sie es trotzdem nicht geschafft, wie mir meine YiGG-Statistik mitleidslos anzeigt. Warum? Wie kommts? Man weiß es nicht.

Von YiGG.de würde ich mir wünschen, das selbstgeschriebene Artikel höher bewertet werden als blosse Links auf fremde Seiten. Außerdem bremsen die YiGG-Buttons die Ladezeit meiner Seite empfindlich aus – hier bitte ein bisschen mehr Gas geben. Ach ja: Eine Anleitung „YiGG für Dummies“ wäre nicht verkehrt.

Ad 2.) Ich glaube nicht, dass digg.com das Rad neu erfunden hat und erwarte mir deshalb von YiGG.de auch keine Auswirkungen auf die Medienlandschaft in Deutschland. Seinen Lieblingsbeitrag konnte man doch schon anno dunnemals wählen: Per Postkarte an die Hitparade des ZDF mit Dieter Thomas Heck.

So, und jetzt könnt ihr mich alle mal. YiGGen natürlich.

Alter Falter! Mein Artikel steht tatsächlich auf der Startseite von YiGG!

9 Gedanken zu „YiGG it? YiGGed? Was ist das denn?“

  1. So. Und hier mal zum Beweis, dass auch jemand via YiGG hierher gefunden hat: I WAS HERE!

    So. Jetzt noch schnell den Taschenrechner für’s AntiSpam-Plugin raussuchen und schon kann’s weitergehen 😉

  2. Tja, ich weiß zwar nicht, wie es passieren konnte, dass mein Beitrag auf der Startseite von YiGG gelandet ist, aber ich bin zu Krokodils-Tränen gerührt. Danke, Jungs!

  3. Tja, ich bin auch über YIGG bei dir gelandet. Aber nur, weil ich meine Sachen dort eingetragen habe und mal zufällig nachgesehen habe, was da alles steht wärend mein Computer vor sich hin compiliert.

  4. War das der Beitrag mit der Lücke im Zaun? Den hab ich glaub ich kommentiert und geYiGGed.

    Ja, über 200 Besucher am Tag ist schon schön.

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