Ypsilanti-Telefonat mit ffn-Müntefering für immer auf YouTube

Der mir bislang komplett unbekannte Radiosender ffn hat sich einen Scherz erlaubt und einen für meinen unmaßgeblichen Geschmack weniger begabten Müntefering-Imitator mit Andrea Ypsilanti telefonieren lassen.

Das rund siebenminütige Gespräch ging nicht live über den Äther sondern wurde aufgezeichnet. Aber trotz striktem Veröffentlichungsverbot der SPD gelangte das Telefonat zumindest ausschnittsweise an die Öffentlichkeit – via YouTube.

Und jetzt verlangt die SPD vom Radiosender ffn allen Ernstes unter Androhung rechtlicher Schritte, dass der Mitschnitt aus dem Internet entfernt wird. So sehr ich Verständnis dafür habe, dass Privates auf Wunsch privat bleibt: Das ist natürlich Humbug! Einmal im Internet, immer im Internet.

Wer auf YouTube nach den Stichworten Ypsilanti und/oder Müntefering in Kombination mit ffn sucht, wird auch heute noch reichlich fündig. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass demnächst die ersten MP3s und Videos zum Download auftauchen: Das Ypsilanti-Müntefering-Telefonat gerappt, gerockt oder als Ballade.

Anstatt etwas Unmögliches zu verlangen, sollte Andrea Ypsilanti das Telefon-Debakel so nehmen, wie wir ihre ungeschickten Versuche der Regierungsbildung in Hessen: mit Humor! So weh es auch tut.

8 Gedanken zu „Ypsilanti-Telefonat mit ffn-Müntefering für immer auf YouTube“

  1. Sag mal, ist das mit euren gekürzten Feeds neu?

    Ich finde das sehe sehr unschön. Vorsichtig ausgedrückt.

    Sollten sich solchen sich solche Feeds mehren, wäret ihr nicht der erste, den ich ausmiste.

    (Bitte nicht als Drohung sondern nur als Kritik verstehen.
    Danke!)

  2. Moin geby, Kritik ist angekommen. Allerdings ist die Feed-Kürzung eine bewusste Maßnahme gegen Content-Klau. Es macht keinen Spaß, seine kompletten Artikel bei Infopirat oder sonstwo wiederzufinden. Und die Feed-Kürzung verhindert halt den automatisierten Content-Diebstahl per RSS. Sorry!

  3. Nach meinem Wissen kann man sich da gar nicht effektiv gegen schützen: Was man als RSS-Feed anbietet, darf wohl vollumfänglich anderswo publiziert werden. Andere Blogs versehen ihre Komplett-Feeds beispielsweise mit einer Copyright-Notiz. Hab ich zumindest gemacht, gebracht hats aber nichts.

  4. Okay….

    Ich werde auch mal aus eigenem Interesse das Thema recherchieren. Ich kann die Sache schon verstehen.

    Trotzdem gefallen mir gekürzte Feed’s immer noch nicht 😉

    Kommt Zeit, kommt Rat!

  5. Das zeigt mal wieder deutlich wie versiert unsere Politiker im Umgang mit dem Internet sind.

    Zu den Feeds:

    Ich finds ehrlich gesagt nicht tragisch, entdecke ich in meinem Feedreader etwas, dass mich interessiert besuche ich meistens die entsprechende Webseite.

    Das mit dem Copyright-Vermerk unter dem Feed bringt mal gar nix, habe ich auch, trotzdem finde ich Artikel mal hier und mal da. Und rechtlich kommst Du an die meistens eh nicht ran, besonders wenn sie nicht in DE sitzen. Und bei allen die in DE sitzen hätte ich ehrlich gesagt auch keinen Bock da abzumahnen oder mit nem Anwalt tätig zu werden.

    Bin auch am überlegen den Feed zu kürzen. Ist nur blöde für die, die alles im Feedreader lesen wollen. Außerdem kann man sich dann gleich wieder Gemecker anhören, dass man nur Besucher auf die Seite lenken will. Wie mans macht, man machts falsch.

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