Zattoo – Fernsehen übers Internet

Zattoo Internet-Fernsehen seit 1. April 2008 mit 24 öffentlich-rechtlichen Sendern von ARD und ZDF

Letztens habe ich es noch verteufelt (22.09.2007), heute schon zum zweiten Mal benutzt: Zattoo. Quasi DVB-T über die DSL-Leitung. Seit dem 1. April 2008 auch mit den Haupt-, Satelliten- und Regional-Sendern von ARD und ZDF und so – insgesamt wohl 24 neue öffentlich-rechtliche Programme.

Ohne Registrierung erhält man Zattoo in der Version 3.1.0 Beta zum Beispiel über Chip.de – allerdings nur für Windows. Um die Programmversionen für Mac oder Linux runterzuladen, muss man wohl erst einen Benutzer-Account bei Zattoo anlegen.

Zattoo kann nicht viel mehr als ein DVB-T-Stick – nee, eigentlich weniger: nämlich von Deutschland aus einige in Deutschland empfangbare Sender anzeigen. Und wenn Bandbreite und CPU-Auslastung es zulassen, und nicht etwa von Monsterdownloads oder Speicherfressern beschlagnahmt werden, erfolgt die Wiedergabe über Zattoo auch in halbwegs guter Qualität. Solange man nicht auf Vollbild-Modus schaltet. Aufnehmen geht mit Zattoo leider nicht. Und im Ausland guckt man in die Röhre.

Das lasse ich mir in der werbefreien einjährigen öffentlich-rechtlichen Zattoo-Testphase aber gerne gefallen. Brauch ich nicht jedesmal den DVB-T-Stick rauskramen und die Antenne ausrichten. Heute zum Beispiel: „Schmidt & Pocher“ per DVB-S über die Fernsehkarte aufgezeichnet und über Zattoo Maybrit Illner zu Ende geguckt. Geht doch!

Sollten die öffentlich-rechtlichen Sender ihr millionenschweres Programm in Zukunft für lau aus der Hand geben und Zattoo dort eigene Werbung anflanschen, würde ich allerdings auf die Barrikaden gehen, wenn ich welche finde.