Freitag, 5. März 2010 um 10:50 Uhr
Kategorie Blog 'N' Roll | 11 Kommentare »
Wow, mein erster Blogpost im neuen Jahrzehnt! Nach fast drei Monaten Blogpause.
Wer Blogs für Online-Tagebücher hält anstatt für eine bequeme Art, googlefreundliche Homepages ins Netz zu stellen, könnte tatsächlich meinen, ich hätte das Zeitliche gesegnet. Aber für so einen religiösen Quatsch habe ich ja überhaupt nichts übrig.
Was mich ein Stück weit aus der Bahn geworfen und sprachlos gemacht hat, ist die Umstrukturierung meiner ehemaligen Wirkungsstätte nach Gutsherrenart.
Mein Abschied verlief zeitlich parallel mit der Trennung von Late-Night-Talker Conan O’Brien und dem Fernsehsender NBC und war ähnlich herzlich und wertschätzend. Auch die Höhe der Abfindung war beinah identisch: 33 Millionen US-Dollar bzw. anderthalb Jahresgehälter. Wobei die Betonung hier natürlich auf “bzw.” liegt.
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Montag, 14. Dezember 2009 um 12:40 Uhr
Kategorie N900 | 33 Kommentare »
Zunächst hatte ich mich ein Stück weit geärgert, dass ich das Nokia N900 nicht per USB-Kabel an mein Autoradio anschließen kann. Und eine Klinkenbuchse hat mein Autoradio leider nicht. Wäre ja auch zu einfach gewesen, das N900 über die Kopfhörerbuchse zu verbinden. Auf der anderen Seite: Wieviele Autoradios haben USB-Anschluss? Eben.

N900: UKW-Sender aktivieren
Dabei ist die eingebaute N900-Lösung viel genialer: Einfach die eigene Musiksammlung per UKW-Sender auf eine freie UKW-Frequenz übertragen! Dabei ist die UKW-Frequenz frei wählbar – und es funktioniert nicht nur mit der eigenen Musiksammlung auf dem N900 sondern auch mit jeder x-beliebigen Internetradio-Station. Und das nicht nur im Auto sondern zum Beispiel auch auf der Stereo-Anlage zuhause – kurz: mit jedem UKW-Empfänger.
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Montag, 14. Dezember 2009 um 10:55 Uhr
Kategorie Blog 'N' Roll | 10 Kommentare »
Nachdem ich letztes Jahr durchblicken ließ, dass ich in erster Linie an hochpreisigen Werbegeschenken interessiert bin, wurde ich dieses Jahr von unverlangt zugesandten Gimmicks halbwegs verschont. Mag auch sein, dass die Zeiten vorbei sind, in denen man 50 Bloggern einen leeren Karton mit etwas Stroh drin geschickt hat und daraufhin tagelang Top-Thema in der Blogosphäre war.
Mittlerweile erhalte ich überwiegend E-Mail-Anfragen, ob man nicht mal über etwas ganz, ganz Tolles bloggen möchte – freilich ohne zu verraten, um was genau es sich dabei handelt. Seufz! Oder man bekommt, ganz altmodisch per Post, irgendwelche Gutscheine von neuen Internet-Shops zugeschickt, die man dann online einlösen kann – oder auch nicht.
Der Webhoster Greatnet.de hat mir 2009 eine Grillzange geschenkt – wesentlich nützlicher als der aufblasbare Wasserball im Jahr zuvor. Und das Schnäppchen-Blog Schnäppchenfuchs.com hat mir aus Restbeständen einer früheren Blogger-Aktion eine Kaffeetasse mit Schnäppchenfuchs-Logo vermacht.
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Montag, 7. Dezember 2009 um 13:00 Uhr
Kategorie N900 | 11 Kommentare »
Schließt man das Nokia N900 mit beiliegendem USB-Kabel an seinen Rechner oder sonstwo an, wird man mit der Frage konfrontiert: Massenspeichermodus oder PC Suite-Modus?
Die Nokia PC Suite (Download bei Nokia.de) ist ein Programm, mit dem sich das Nokia N900 unter anderem per Drag & Drop mit Audio- und Video-Dateien und mit Fotos befüllen lässt – ähnlich wie iTunes für Apples iPhones und iPods. Passt ihr eins der gedroppten Formate nicht, bietet die Nokia PC Suite an, die Datei in ein ihr genehmes Format umzuwandeln.
So ist das zumindest angedacht, denn die Nokia PC Suite ist auf das Nokia N900 noch nicht vorbereitet. Kam ja auch bloß mit ein paar Monaten Verspätung auf den Markt, das N900.
Manchmal klappt das Droppen ums Verrecken nicht, ein anderes Mal schlägt die angebotene Konvertierung fehl – wobei die Konvertierung von N900-kompatiblen Video- und Audio-Dateien eigentlich von vornherein unsinnig ist.
Mein Tipp:
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Samstag, 5. Dezember 2009 um 18:50 Uhr
Kategorie N900 | 17 Kommentare »
Um die Laufzeit einer Akku-Ladung des Nokia N900 (Link zum Nokia Online-Shop) zu verlängern, empfiehlt es sich, nicht benötigte Funktionen abzuschalten oder einzuschränken. Ein paar davon stelle ich euch in der folgenden Bildergeschichte vor.
In die Einstellungen gelangt man über das Hauptmenü:

(Abbildung 1: Hauptmenü, Seite 1)
Im oberen Bereich der Einstellungen, Rubrik Personalisierung, befinden sich u. a. die Menüpunkte Bildschirm und Benachrichtigungslicht. Werft bei der Gelegenheit auch mal einen Blick auf euer Profil (Abbildung 2: oben rechts unter Profile), um eure Klingeltöne und -signale zu konfigurieren. Das würde hier zu weit führen. Aber viel Spaß beim Rumspielen!
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Freitag, 4. Dezember 2009 um 12:40 Uhr
Kategorie Trigami | 9 Kommentare »
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Die italienische Fußballer-Legende Paolo Maldini hat 2009 seine Stollenschuhe endgültig an den Nagel gehängt – im biblischen Alter von über 40 Jahren! Ein großer internationaler Titel blieb Paolo Maldini zwar verwehrt – seine diesbezüglich größten Erfolge waren Platz 3 bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, Vize-Weltmeister 1994 in den USA und Vize-Europameister 2000 in Frankreich -, aber nichtsdestotrotz wurde Paolo Maldini von der Fußball-Gazette World Soccer 1994 zum Fußballspieler des Jahres gewählt. Damit ist er der erste Abwehrspieler überhaupt, dem diese Ehre zuteil wurde.
Auch Sportartikelhersteller NIKE hält große Stücke auf Paolo Maldini, trug er doch deren Schuh NIKE Tiempo im Finale der Weltmeisterschaft 1994. Aus Anlass des 25. Geburtstags des Schuhs und zum Karriereende von Paolo Maldini bringt Nike jetzt eine europaweit auf 2.500 Paare begrenzte Special Edition heraus, den Nike Tiempo 94. Obermaterial und die faltbare, die Schnürsenkel verdeckende Zunge des Nike Tiempo 94 sind aus edlem Känguru-Leder, und durch neue Technologien ist die Special Edition satte 30 Gramm leichter als das Original. Ein echtes Sammlerstück für Maldini-Fans und das Arbeitsgerät für die Fußballer-Legenden von Morgen.
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Freitag, 4. Dezember 2009 um 9:35 Uhr
Kategorie N900 | 8 Kommentare »
Bevor ich euch mit den Funktionen und Fähigkeiten meines neuen Nokia-Handys N900 behellige, möchte ich euch von einer Beinahe-Katastrophe bei der ersten Inbetriebnahme berichten. Ich muss vorausschicken, dass ich mit Handys bislang nicht viel am Hut hatte – was vielleicht auch erklärt, dass ich mich ausgerechnet für das Nokia N900 entschieden habe, was ja weniger Handy als vielmehr Mini-Computer mit Internetzugang ist.
Die Bedienungsanleitung des Nokia N900 ist keine Bedienungsanleitung sondern ein dünnes, kaum 30 Seiten starkes Heftchen mit den Kapiteln Nokia Original-Zubehör, Erste Schritte und Eingeschränkte Herstellergarantie.
Auf Seite 6 des N900-Begleitheftchens wird erklärt, wie man eine SIM-Karte einsetzt. Und auf Seite 11 wird das erste Einschalten des Geräts beschrieben:
1. Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste.
2. Geben Sie nach Aufforderung den PIN- oder Sperrcode ein und wählen Sie Fertig. Der voreingestellte Sperrcode lautet 12345.
Gelesen, getan – falsche PIN!
Zweiter Versuch: 12345 – falsche PIN…
Nochmal in die Anleitung geguckt: “Falls Sie bei gesperrtem Gerät den Code vergessen, sind Servicearbeiten erforderlich, die mit zusätzlichen Kosten verbunden sein können. Weitere Informationen erhalten Sie bei einem Nokia Care-Servicepunkt oder beim Verkäufer des Geräts.”
Na großartig! Kann ich mein neues Spielzeug also gleich wieder nach Finnland oder Rumänien zurückschicken?
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Donnerstag, 3. Dezember 2009 um 2:05 Uhr
Kategorie N900 | 9 Kommentare »
Als Vorbesteller im Nokia Online Shop bin ich seit Dienstag stolzer Besitzer des Nokia N900, dem Mini-Computer mit Telefon-Option. Oder dem iPhone-Killer, wie Andersgläubige auch sagen.

599 Ocken sind zwar eine Stange Geld – aber nur 20 Cent mehr als der mickrigste Tarif fürs aktuelle iPhone mit gleichgroßem Speicher, nämlich 32 Gigabyte, im 2-Jahres-Abo. Und da ist das Apfel-Telefon noch gar nicht mit drin! Das kostet nochmal rund 340 Schleifen extra.
Ich betreibe mein SIM-Lock-freies N900 mit einer SIM-Karte von Simyo und zuschaltbarer Tarif-Option 1 GB. Damit lassen sich für 9,90 Euro 30 Tage lang rund 1000 Megabyte absurfen, während im kleinsten iPhone-Tarif schon nach 200 Megabyte Schicht im Schacht ist.
Das nur mal so als kleiner Teaser fürs dräuende Fest der Liebe.
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Dienstag, 1. Dezember 2009 um 11:00 Uhr
Kategorie WordPress | 22 Kommentare »
Am Wochenende war es soweit: Ich bin mit meinem WordPress-Blog Alter Falter! von MKQ zu ALL-INCL.COM umgezogen. Ein Schritt, den ich lange hinausgezögert hatte, da meine MySQL-Datenbank nach diversen WordPress-Updates, Export-/Import-Experimenten und Plugin-Spielereien in den letzten drei Jahren ziemlich fratze war: Umlaute und scharfes S waren dort beispielsweise teilweise einheitlich als schwarze Karos mit weißen Fragezeichen abgelegt, was sich durch ein simples Suchen und Ersetzen nicht beheben ließ.
Alle Datenbank-Sicherungen mit phpMyAdmin, MySQLDumper oder dem WordPress-Plugin WordPress Database Backup waren also für die Katz, weil ich damit nur die falschen Fehler mit ins neue alte Blog übernommen hätte – vorausgesetzt, die versuchten Datenbank-Importe hätten sich nicht vorher mit einer windigen SQL-Fehlermeldung verabschiedet.
Lösung war für mich die in WordPress eingebaute Import-/Export-Funktion (im Dashboard unter Werkzeuge: Daten importieren, Daten exportieren), die – o Wunder! – Umlaute und scharfe S’ so exportiert und importiert hat, wie sie im Blog angezeigt werden anstatt so, wie sie in der MySQL-Datenbank abgelegt waren.
Kleiner Schönheitsfehler: Von 6.292 Kommentaren wurden bloß 6.212 übernommen – keine Ahnung, welche 80 Kommentare da auf der Strecke geblieben sind.
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Freitag, 20. November 2009 um 16:40 Uhr
Kategorie Literatur | 8 Kommentare »
Entdeckt habe ich FLASH von Robert J. Sawyer durch die neue amerikanische Fernsehserie FLASHFORWARD, die auf dem im Original gleichnamigen Roman basiert. Roman und Fernsehserie erzählen zwei etwas unterschiedliche Geschichten. In diesem Artikel will ich euch vom Roman FLASHFORWARD bzw. FLASH vorschwärmen, der in den USA bereits 1999 veröffentlicht wurde und auf Deutsch im Heyne-Verlag erst 2008 erschienen ist.
Im Jahr 2009 versuchen Wissenschaftler im Teilchenbeschleuniger CERN in Genf das sagenumwobene Higgs-Boson zu erzeugen, ein wichtiges Bestandteilchen der Elementarteilchenphysik, das man bislang bloß vom Hörensagen kennt. Zeitgleich verliert die komplette Menschheit offenbar für zwei Minuten das Bewußtsein. – Zufall?
In den zwei Minuten des globalen Blackouts kommt es zu zahlreichen Unfällen, zwanzig Millionen Menschen sterben. Durch abstürzende Flugzeuge mit abgeschaltetem Autopiloten bei Start und Landung etwa, bei Autounfällen oder durch simple Treppenstürze, um nur mal drei Todesursachen aufzuzählen.
Die Überlebenden berichten übereinstimmend von Visionen, die exakt 21 Jahre in der Zukunft spielen, also im Jahr 2030. Von Autos, die über dem Boden schweben, von ihrem eigenen, gealterten Spiegelbild, von Fernsehnachrichten, Zeitungsartikeln und Börsenkursen aus dem Jahr 2030. Einige Menschen haben auch keine Visionen, was sie vermuten lässt, dass sie das Jahr 2030 gar nicht erleben werden.
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