Googles Autocomplete-Funktion verurteilt

Googles automatische Vervollständigung von Suchanfragen wurde heute schuldig gesprochen, von den IT-Spezialisten vom Bundesgerichtshof. Den nerdigen Typen, die sommers wie winters im Rudel und als Weihnachtsmänner verkleidet auftreten.

Recht so! Wenn ich nach meinem Vornamen googel, werden mir Stefan Raab und Stefanie Hertel als Suchbegriffe vorgeschlagen. Das betrachte ich als grobe Verletzung meines Persönlichkeitsrechts und der Menschenwürde schlechthin! Automatisch generierte Suchvorschläge sind schließlich weniger automatisch generierte Suchvorschläge als vielmehr rechtsverbindliche Tatsachenbehauptungen.

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Spiegel Online gegen Adblocker

Spiegel Online bittet mich, meinen Adblocker auf Spiegel.de zu deaktivieren. Vermutlich weil sie nicht wissen, dass Nutzer von Adblockern eh nicht auf Werbung klicken. Das machen nur Leute, die nicht wissen, wie man einen Adblocker installiert. Das sind übrigens dieselben Leute, die bei Google immer auf die Werbung anstatt auf die Suchergebnisse klicken, weil sie Werbung von Suchergebnissen nicht unterscheiden können. So wenig Internet-Kompetenz hätte ich dem Spiegel gar nicht zugetraut.

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Das YouTube-Experiment

Wer heute Abend auf YouTube etwas sucht, kriegt den Hinweis:

Experiment: Deine Suchergebnisse könnten vertrauliche Inhalte aufweisen, die nicht außerhalb von Google geteilt werden dürfen.

Ohne Erklärung. Einfach so. Wonach man sucht, scheint egal zu sein.

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